LieseLotte und Wuschel Teil 4
Ein schöner Moment war als eine Bewohnerin 93 Jahre jung, depressiv, im Rollstuhl sitzend das erste Treffen mit Wuschel erlebte.
Wir begrüßten die Bewohnerin freundlich, Wuschel fest in meine Arme geschmiegt und die Bewohner beobachtend. Wuschel bewegte leicht seinen Kopf und wackelte mit der Nase als wollte er schnuppern.
Die Bewohnerin begrüßte den Hund überschwänglich mit Lächeln im Gesicht, sie wieder holte immer wieder „wer bist du…du bist ja süß“ Sie hob die Arme damit sie den Hund streicheln kann. Ich kniete mich neben sie und fragte ob sie Wuschel gerne mal auf den Schoß nehmen möchte. Sie war Feuer und Flamme „oh ja bitte“
Wuschel legte sie auf ihren Schoß und schmiegte sein Köpfchen an sie und sie konnte den Atem fühlen. Sie streichelte den Hund mit einer Hand und die andere hielt den Hund fest ganz dicht an sich gedrückt.
Sie befühlte die Ohren und den Körper und sagte oh du bist so fleischig so gesund.
Ich zeigte ihr das Wuschel eine Handpuppe ist und zog meinen Arm aus der Puppe. Die Bewohnerin sagte ja ich weiß das ist nur eine Puppe!
Aber so bald ich meinen Arm wieder in der Puppe hatte und sie die Bewegungen Nähe fühlte war es vergessen das er nicht lebendig ist.
Sie genoss die Kuschelzeit mit dem Hund und wirkte dabei so zufrieden und glücklich.
In regelmäßigen Abständen gehe ich sie mit Wuschel besuchen und immer wieder ist dieselbe Glückseligkeit im Raum. Da läuft einen das Herz über.
Liebe Grüße von LieseLotte, Wuschel und Ingeborg